Was ist der Unterschied zwischen einer Allergie und einer Unverträglichkeit?

Ernährung braucht Harmonie – eine ausgewogene Hundeernährung ist lebenswichtig für unseren vierbeinigen Freund. Wie sieht also eine gesunde Hundeernährung aus? Um gesund und vital zu bleiben brauchen die Tiere:

• Zutaten, die aufeinander abgestimmt sind

• neben Muskelfleisch und Innereien auch pflanzliche Nahrung, tierisches und pflanzliches Fett, Mineralien, Spurenelemente und Vitamine

Eine gute Trocken- und Feuchtnahrung deckt diese Bereiche ab und versorgt Ihren Hund optimal.

Die Futtermittelunverträglichkeit oder eine Allergie sind die dritthäufigsten Auslöser für Unwohlsein. Die Symptome einer Unverträglichkeit, oder einer Allergie sind zum Beispiel:

Die meisten Symptome treten oft erst einige Tage später auf. Das bedeutet, dass es sehr schwer herauszufinden ist, was diese Reaktion ausgelöst hat.

was kann man bei Futterunvertraeglichkeit Hund machen

Allergien treten beim Hund selten auf. Häufiger sind es Unverträglichkeiten. Eine Futtermittelunverträglichkeit ist eine Überempfindlichkeitsreaktion, die nicht durch das Immunsystem hervorgerufen wird. Die Ursachen sind verschieden: z.B. ein Mangel an Enzymen, welcher eine Überempfindlichkeitsreaktion auslösen kann. In diesem Fall ist der Organismus einfach nicht fähig, gewisse Bestandteile der Nahrung zu verdauen, wie z.B. bei einer Glutenunverträglichkeit.

Bei einer Allergie handelt es sich um eine durch das Immunsystem hervorgerufene Reaktion. Diese zeigt sich z.B. durch den Verzehr eines Futtermittels wie z.B. Banane. Der Organismus bildet meist Antikörper, die nach einer Blutabnahme nachweisbar wären. Eine richtige Allergie, sprich die extreme Reaktion des Körpers auf einen Inhaltsstoff kommt selten vor und kann letztendlich nur mit einem Diät-Futtermittel (Minderung von Ausgangserzeugnisintoleranzerscheinungen) sicher „behandelt“ werden.

Leidet ein Hund an einer Allergie, können die gebildeten Antikörper auf dem Allergen einer Allergenquelle sogenannte Epitope erkennen. Eptiope sind Gebilde aus Proteinen und Zuckerverbindungen. Kommt nun z.B. in einem Obst, gegen das der Hund allergisch ist, ein Molekül vor, das ähnliche Epitope aufweist wie das eigentliche Allergen, können die Antikörper auch an diese ähnlichen Epitope andocken und eine allergische Reaktion verursachen. „Bananenallergiker“ können z.B. eine allergische Reaktion zeigen, wenn Sie kurz darauf eine Kiwi essen.

Auslöser bei Allergien oder Unverträglichkeiten sind meistens Proteine pflanzlicher oder tierischer Herkunft, also Eiweißbestandteile in der Nahrung. In seltenen Fällen auch eine Kohlenhydratquelle. Prinzipiell kann jedes Eiweiß im Futter zu einer allergischen Reaktion, einer darauffolgenden Kreuzallergie oder einer Unverträglichkeit führen.

Wie finde ich heraus was mein Hund nicht verträgt?

Die Ausschluss-Diät

Wichtig ist es, beim Tierarzt genau abklären zu lassen, ob nicht auch andere Faktoren, wie z.B. ein Zinkmangel, die Ursache sein können. Wenn diese ausgeschlossen werden können, wird der Tierarzt zu einer Ausschluss-Diät raten.

  • Das Tier bekommt über einen bestimmten Zeitraum ausschließlich eine Proteinquelle und eine Kohlenhydratquelle angeboten.
  • Bis der allergieauslösende „Übeltäter“ über den Ausschluss der anderen Zutaten ausfindig gemacht wurde.
  • Während dessen darf kein Leckerchen/ bzw. nichts „Fremdes“ gefüttert werden.

Diese Art der Diät ist zwar aufwendig, aber es lohnt sich – denn man kann mit dieser Methode ziemlich genau feststellen, auf welche Bestandteile der Nahrung das Tier reagiert.

Nahrung bei einer Ausschluss-Diät

Wie zuvor erwähnt, ist die Wahrscheinlichkeit einer Allergie sehr gering. Meistens handelt es sich um eine Unverträglichkeit. Die Art der Unverträglichkeit kann mit den den Dr.Clauder‘s Produkten herausgefunden werden. Wir geben Ihnen bei folgende Arten Unterstützung:

  • Proteinquelle:

Zunächst sollten Sie eine Unverträglichkeit gegen eine Proteinquelle wie z.B. Lamm oder Rind ausschließen. Wenn ihr Hund eine Proteinquelle nicht verträgt, sollte dieser auf diese Proteinquelle verzichten. Da Sie bereits die Lösung haben, ist das Testverfahren für ihren Hund beendet. Er kann auf die Nahrung seiner Wahl, ohne diese Proteinquelle zurückgreifen.

  • Gluten:

Falls ihr Hund alle Proteinquellen vertragen hat, sollten Sie testen ob ihr Hund glutenfreie Nahrung verträgt. Gluten ist ein Protein, dass nicht nur in Weizen enthalten ist, sondern auch in Roggen oder Gerste. Glutenfrei bedeutet somit nicht, dass die Nahrung getreidefrei ist. Wenn der Hund diese Nahrung verträgt, hat er wahrscheinlich eine Glutenunverträglichkeit. Diese Nahrung können Sie nun problemlos weiter füttern.

  • Getreide:

Falls ihr Hund leider weiterhin reagiert hat, ist die Wahrscheinlichkeit einer Getreideunverträglichkeit groß. Aus diesem Grund sollte getestet werden, ob der Hund auf Getreide reagiert. Es gibt viele Sorten von Getreide wie zum Beispiel Weizen, Dinkel, Mais, Reis, Hirse, Hafer oder Roggen. Wenn ihr Hund die getreidefreie Nahrung vertragen hat, sollten Sie ihm diese weiterhin geben. Er wird mit großer Wahrscheinlichkeit eine Getreideunverträglichkeit haben. Das Testverfahren ist nun beendet.

Dr.Clauder's Produktempfehlungen

Sensible - eine tierische Proteinquelle
Sensible - eine tierische Proteinquelle

Als erstes testen Sie aus, ob ihr Hund auf eine Protein-quelle wie z.B. Schwein oder Huhn reagiert. Um dies zu testen, können Sie die Dr.Clauder‘s Feuchtnahrung Sensible geben. Denn jede der sechs Dosen besteht aus einem Single-Protein. Wenn Sie keine Feuchtnah-ung füttern, können Sie mit Schritt 2 beginnen. Zur Produktseite.

Sensitive - eine tierische Proteinquelle & Glutenfrei
Sensitive - eine tierische Proteinquelle & Glutenfrei

Falls er alle Proteinquellen verträgt, testen Sie, ob ihr Hund eine Glutenunverträglichkeit hat. Hierbei hilft Ih-nen die glutenfreie Trockennahrung Dr.Clauder‘s Sensitive. Wenn ihr Hund eine Glutenunverträglichkeit hat, ist der Vorteil dass ihr Hund z.B. noch Reis vertragen würde. Zur Produktseite.

Hyposensitive - Gluten- & Getreidefrei
Hyposensitive - Gluten- & Getreidefrei

Ihr Hund hat die Sensitive Nahrung nicht vertragen? Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass ihr Hund auf Getrei-de reagiert. Aus diesem Grund kann ihnen die Trocken-nahrung Dr.Clauder‘s Hyposensitive helfen, denn diese ist auf Kartoffel-Basis und komplett Getreidefrei. Zur Produktseite.